SPÖ Markersdorf-Haindorf

“Hochwasserschutz Markersdorf”

Wie Sie alle wissen, wurde nach dem Hochwasser (August 2006) ein neuer Hochwasserausschuss gegründet. Seit diesem Zeitpunkt sind nun 9 Monate vergangen und bis vor kurzem konnte man von außen keine Aktivitäten erkennen.
In den ersten Sitzungen nach dem Hochwasser wurden Lösungen zum Schutz der betroffenen Gebäude auf dem eigenen Gemeindegebiet erarbeitet. Bei diesen handelt es sich um Maßnahmen gegen ein 30-jähriges Hochwasser. Diese Vorhaben werden aber nicht vom Land gefördert (es wird nur ein 100-jähriger Hochwasserschutz gefördert) und müssen zur Gänze von der Gemeinde finanziert werden. Nach groben Schätzungen hätten die Baukosten für diese Einrichtungen ca. 300.000€ betragen.
Bedingt durch die hohen Kosten und dem verhältnismäßig geringen Schutz wurde nun über die Gemeindegrenzen hinausgedacht. Mit dem erstellten Konzept (gegen ein 100-jähriges Hochwasser) hat man mit den betroffenen Grundeigentümern Kontakt aufgenommen, um zu klären, ob diese Lösungen für alle akzeptabel sind. Da es von diesen keine Ablehnung geben hat wird nun die bauliche Detailausführung erarbeitet. Weiters müssen die Auswirkungen des 100-jährigen Hochwassers auf die Nachbargemeinden ermittelt werden. Bedingt durch die behördlichen Bewilligungen ist meiner Meinung nach mit einem Baubeginn nicht vor 2008 zu rechnen.
Da die Gemeinde den Grund in der Westbahnstraße auf der linken Seite zwischen Westbahn und B1 erwerben konnte, besteht hier nun auch die Möglichkeit, diesen in das Hochwasserkonzept mit einzubinden. Durch diesen Kauf kann der Wasserablauf unter der B1 verbessert und ein Schutz für Mitterau errichtet werden. Mit den Detailplanungen für die möglichen Ausführungen wurde bereits begonnen.
Weiters haben wir mit der Freiwilligen Feuerwehr Verbindung aufgenommen, um gemeinsam einen Katastrophenschutzplan mit den dazu notwendigen Hilfsmitteln zu erstellen.
Mit dem bereits errichteten Damm und den begonnenen Geländekorrekturen am Öllerer-Acker sollte eine Überschwemmung des Bahngrabens durch die Pielach bei einem Hochwasser wie im Vorjahr verhindert werden.

Mitglied im Hochwasserausschuss

GR Harald Fink