SPÖ Markersdorf-Haindorf

Darabos kümmert sich um St.Pölten

Der ehemalige Garnisonsübungsplatz Völtendorf nächst der Kopalkaserne in der Landeshauptstadt St. Pölten ist ein in Niederösterreich in dieser Form kaum mehr vorhandenes Rückzugsgebiet für viele seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Die Landeshauptstadt St. Pölten bemüht sich, dieses Gebiet als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zu erhalten. Am Montag fand auf Initiative von NÖ Gemeindereferentin LHStv. Heidemaria Onodi im Verteidigungsministerium eine Gesprächsrunde mit Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos, St. Pöltens Bgm. Mag. Matthias Stadler und NR Anton Heinzl statt.

„Der Garnisonsübungsplatz Völtendorf soll nach der Schließung der Kopalkaserne verkauft werden. Das Gelände wurde in der übungsfreien Zeit von der St. Pöltner Bevölkerung sehr gern zum Spazierengehen und als Naherholungsraum genutzt. Damit könnte es nach einem Verkauf bald vorbei sein. Die Landeshauptstadt St. Pölten und auch die zweite Anrainergemeinde Ober Grafendorf wünschen sich, dass das Gelände jedenfalls weiterhin als Naherholungsraum für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt“, so LHStv. Heidemaria Onodi.

„Internationale Beispiele, so auch aus Deutschland, zeigen, dass nicht mehr benötigte, aber ökologisch bedeutende Truppenübungsplätze, welche an Städte und Gemeinden angrenzen, die einzige Möglichkeit darstellen, diese wertvollen Naturräume nachhaltig für spätere Generationen zu sichern. Der Verkauf an private Interessenten würde aller Voraussicht nach zur intensiven wirtschaftlichen oder landwirtschaftlichen Nutzung führen - und damit wären die außergewöhnliche Artenvielfalt und auch das naturnahe Gelände unwiederbringlich verloren“, unterstreicht auch Bgm. Mag. Matthias Stadler die Wichtigkeit des Projekts.

Seitens des Verteidigungsministers wurden weitere Kontakte vereinbart, ebenso gibt es Gespräche betreffend der Nachnutzung des Geländes der geschlossenen Kopalkaserne. „Die Schließung der Kaserne war für die Stadt, den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft ohnehin schon ein schwerer Schlag, nun ist die Zukunft dieses mehrere Hektar großen Geländes äußerst ungewiss. Bis heute liegt nichts auf dem Tisch, viele fragen sich, wie es weitergeht. Die Kopalkaserne war ein Betrieb mit rund 200 Beschäftigten und SoldatInnen. Hier muss etwas Positives für die Stadt geschehen, wobei wir uns auch Unterstützung seitens des Landes Niederösterreich und des Bundes erwarten. Auch betreffend der Sicherung des Naherholungsraumes Völtendorf gibt es von mir schon entsprechende Petitionen, die im Parlament behandelt wurden. Hier hoffen wir auf die Unterstützung des Verteidigungsministers“, so St. Pöltens Nationalrat Anton Heinzl.